kurzanleitung

Der relativ kleine Tabaksamen muss großflächig gesäht werden, damit er nicht zu dicht nebeneinander keimt und wächst. Wenn der Tabak eine Größe von 4 - 5 cm erreicht hat, wird er pikiert, un in kleine Töpfe, oder direkt ins Freiland gesetzt. Wenn die Wurzeln des Tabaks bei den Töpfchen unten herauswachsen, sollte in eine ausreichende Topfgröße umgetopft werden. Beim Freilandanbau muss nichts dergleichen beachtet werden, lediglich gegen Schnecken sollte vorgegangen werden, da diese den Tabak besonders im "Jugendstadium" gerne fressen. Die Düngung sollte nur mit organischen Düngemitteln (Kompost, Mist, Hornmehl.... ) erfolgen, da hiermit die beste Qualität der Tabakblätter erzielt wird. Von einer ausschließlichen Düngung mit Kunstdünger wird abgeraten, ebenso sollte man eine Düngung mit Jauche vermeiden, da der Schwermetallanteil von dieser für die Tabakpflanzen zu hoch ist, und sich dies negativ auf den späteren Geschmack des Tabaks auswirkt. Der gewählte Dünger wird vor der Bepflanzung des Endgültigen Standortes (Freiland, Topf) in die Erde eingearbeitet sein. Der Standort sollte nicht in der prallen Sonne liegen, da eine zu starke Sonneneinstrahlung den Tabak schädigt. Ein Standort mit ein paar Sonnenstunden und in Wind- und Wettergeschützter Lage wird den Ansprüchen des Tabaks gerecht. Der Tabak wird, wenn die Blattbildung nachlät geköpft, um so den unteren Blättern die Kraft zum Wachsen zukommen zu lassen. Auch Geize, Seitentriebe die aus den Blattachseln wachsen, werden abgezwickt, um denselben Erfolg zu erzielen, denn das Blattgut der Geize ist nicht zur Verwertung als Rauchtabak geeignet.



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